Mazda CX-3
Geschickt überarbeitet
Kategorien: Mazda SUV & Geländewagen
Ein kleines SUV für die Stadt wünschen sich viele Kunden. Das hat Mazda schon 2015 verstanden und den CX-3 erstmals vorgestellt. Seitdem hat das Modell eine echte Erfolgsgeschichte hinter sich und geht mit einer umfangreichen Überarbeitung auch im Jahr 2019 an den Start. Die Modellpflege bringt Verbesserungen bei gleichbleibendem Preis mit sich und ist damit in dem stetig wachsenden Segment eine echte Kampfansage an Mitbewerber.
© Mazda Motors
Motorenpalette mit neuem Schliff und mehr Laufruhe
Mazda hat sich die bisherige Motorenpalette im CX-3 zur Brust genommen. Geringeren Verbrauch und mehr Laufruhe versprechen der Diesel und die zwei angebotenen Benzinmotoren. Der SKYACTIV-D 115 fährt mit 115 PS bzw. 85 kW vor und ist wahlweise mit klassischer 6-Gang-Handschaltung oder 6-Stufen-Automatikgetriebe bestellbar. Er kommt dank effizienter Technik sogar ohne AdBlue und SCR-Kat aus. Bei den Benzinern sucht man einen Partikelfilter vergebens.
Mazda erreicht auch hier ohne Sorgen die geltende EURO 6d-TEMP Norm. Die Ottomotoren werden in den Leistungsstufen mit 121 PS bzw. 89 kW und 150 PS bzw. 110 kW angeboten. Der SKYACTIV-G kann ebenfalls mit Automatik oder Handschaltung ausgeliefert werden. Der stärkere Benziner und der Selbstzünder bieten optional auch einen Allradantrieb. Dieses Feature sucht man bei den Mitbewerbern oft vergebens.
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Beim Verbrauch macht sich der Verzicht auf die Turboaufladung, und die dadurch tendenziell höhere Drehzahl, bemerkbar. Im Schnitt liegt er auf 100 Kilometer bei ca. 6-7 Liter. Mazda hat die Lenkung im 4,28 Meter langen CX-3 straff ausgelegt und fördert damit auf angenehme Weise den Betrieb im engen Stadtgewühl. Das Fahrzeug ist wendig und bietet für ein SUV eine vergleichsweise sichere Handhabung, speziell in engen Parklücken.
Der Mazda ist schick und scharf gezeichnet
Die gefälligen Formen des kleinen SUV hat Mazda mittlerweile auch bei seinen größeren Fahrzeugen übernommen. Warum also große Änderungen vornehmen? Die Aufmerksam liegt auf den Details des CX-3. Und so haben sich fast nur der Kühlergrill und die Rückleuchten merklich verändert. Sie wirken moderner und in sich stimmiger. Noch mehr Pepp bringt die neue Auswahl an verfügbaren Felgen im CX-3. Die Größen sind nun bei maximal 18 Zoll angelangt. Das steht dem kleinen SUV von Mazda gut zu Gesicht und betont die sportliche Seite. Beim Platzangebot gibt sich der Mazda alle Mühe, seine kompakten Abmessungen in Ladekapazität und freien Raum umzuwandeln.
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Dennoch spüren Passagiere auf den hinteren Plätzen ab einer gewissen Körpergröße kleinere Einschnitte. Das Ladevolumen liegt aber bei akzeptablen 210 Liter im Regelbetrieb und bis zu 925 Liter bei umgeklappter Rücksitzbank. Im Interieur hat das Armaturenbrett hochwertigere Oberflächen spendiert bekommen. Die klassische Handbremse weicht der mittlerweile weitverbreiteten, elektronischen Parkbremse. Mazda spendiert außerdem einen automatischen Anfahrassistenten für Steigungen und neue Ablagemöglichkeiten für kleinere Gegenständ oder Getränke. Die Bedienung aller Elemente ist intuitiv gehalten und lässt mit hoher Konnektivität die Einbindung von Handys oder Tablets zu.
Das SUV hat weiterhin eine erweiterte Notbremsfunktion an Bord und erkennt nun bis zu einer maximalen Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h sogar Passanten. Und das sogar bei schlechten Sichtverhältnissen oder Dunkelheit. Mazda listet im Angebot der aufpreispflichtigen Extras eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit radargestützter Distanzregelung, ein beheizbares Lenkrad oder die wohlklingende BOSE Soundanlage auf. Wer möchte, kann sich sogar einen komfortablen Stauassistenten, oder das verbesserte LED-Matrix Licht einbauen lassen.
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Gutes Angebot von Mazda
Der Japanische Hersteller bietet den kleinen Benziner zu einem Startpreis von mindestens 18.490 Euro in der Prime-Line an. In der Regel wird hier aber natürlich noch die eine oder andere Ausstattungsoption von den Kunden hinzugebucht. Wer den CX-3 mit mehr Features bestellt und sich für den Topmotor entscheidet, kann auch bis zu 35.000 Euro für den urbanen Begleiter ausgeben. Mazda wird sich aber ohne Zweifel auch nach der Überarbeitung mit seinem kleinen SUV weiter am Markt behaupten.
23.01.2020 12:00 Uhr