Volkswagen ID Buggy

Kategorien: Crossover Elektrofahrzeug Volkswagen

Reminiszenz an den Strandbuggy - Volkswagen ID Buggy
Puristisch und sommerlich hat Volkswagen bereits im Jahr 2019 mit der seriennahen Studie ID Buggy ein neues Elektrofahrzeug gezeigt, das sich als pfiffiger Crossover gezielt bei Elementen aus der Vergangenheit bedient und diese in unsere Generation überträgt. Bruce Meyers 1964 erdachter "Manx-Buggy" war eine Ikone, nicht nur unter Surfern und hat unter Zuhilfenahme von Käfer-Chassis und Boxermotor eine echte Legende geschaffen. Hieran orientieren sich die Wolfsburger nun spürbar und wollen zeigen, dass mit der elektrifizierten MEB-Plattform auch höchst emotionale Fahrzeugkonzepte umsetzbar sind. Bezüglich einer echten Fertigung in Serie halten sich die Autobauer von Volkswagen bei dem Crossover noch zurück - besonders weit weg scheint sie aber nicht zu sein.
Volkswagen ID Buggy - durch die Wüste© Volkswagen AG

Der ID Buggy bietet einen leistungsstarken E-Antrieb und jede Menge Spaß
Der Akku im Bauch des Buggy leistet im fahrbereiten Serienfahrzeug 62 kWh und ist damit für eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 160 km/h in der Spitze und eine maximale Reichweite von 250 Kilometer gewappnet. Für das angedachte Einsatzgebiet des ID Buggy ist das vermutlich mehr als genug. Er soll als puristisches Spaßfahrzeug dienen und keine Urlaubstouren über lange Etappen absolvieren. Spaßiges Go-Kart-Feeling statt elegantem Cruisen. Laut Datenblatt leistet der Stromer 204 PS und 310 Newtonmeter maximales Drehmoment. Dabei bleibt das Elektrofahrzeug natürlich emissions- und geräuscharm. Dank grober Reifen und großzügiger Federung nimmt er unwegsames Gelände und Unebenheiten ohne zu murren und vermittelt dabei zusätzlichen Fahrspaß. Lediglich einen Allradantrieb hat Volkswagen dem Crossover nicht spendiert. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Bis dahin wird die Studie über die Vorderachse angetrieben.
Volkswagen ID Buggy - Cockpit© Volkswagen AG

Auffälliges Design gezielt reduziert
Nicht nur das knallige Grün der Studie fällt Beobachtern sofort ins Auge. Auch der gezielte Purismus ist dem Buggy aus jeder Perspektive anzusehen. Nah am Vorbild aus den 60er Jahren. Nur die Frontscheibe schützt vor Insekten und Spitzwasser bei der Beachtour. An den Seiten und am Heck wurde gezielt auf störendes Verbundglas verzichtet. Auch ein Dach oder Türelemente sucht man vergebens. Einfach einsteigen und losfahren. Während der untere Teilbereich robust in dunklen Tönen gehalten ist, zeigt sich die restliche Karosserie in Wannenform gerne im knalligen Grün der Studie. Die geschwungene Linie kann jedes Kind mit einem Filzstift nachzeichnen. Die Lichtelemente sind kompakt und funktional gestaltet. Sie nehmen die aktuelle LED-Technik als Grundlage für gute Sicht nach Einbruch der Dunkelheit. Auch die grobstolligen Reifen weisen farblich passende Akzente auf und versprechen gutes Vorankommen auf sandigem Boden.
Volkswagen ID Buggy - Pedale© Volkswagen AG

Keine überflüssigen Elemente im Innenraum
Im Innenraum gibt es ebenfalls keine überflüssigen Elemente im Elektrofahrzeug. Der ID Buggy begnügt sich mit einem winzigen Tacho, Hebeln für Blinker und automatisches Getriebe sowie einem griffigen Volant. Den Füßen genügen die zwei Pedale im Fußraum für klare Marsch- oder Stopp befehle. Um den Purismus noch weiter zu betonen hat sich Volkswagen dazu entschieden, den Buggy überall wasserdicht zu machen. Das Handschuhfach wird per Reißverschluss geöffnet und hinter der hydraulischen Klappe im Heck findet kleineres Gepäck seinen Platz. Wer nach einer Tagestour Dreck, Schlamm und Wasser entfernen möchte, kann das Crossover mit einem Hochdruckreiniger komplett abspülen. Weder den Instrumenten noch den wasserfesten Boxen macht diese Behandlung etwas aus. Im Fahrzeugboden befindet sich sogar ein herausnehmbarer Stöpsel, um überflüssiges Reinigungswasser besonders schnell abzulassen.
Volkswagen ID Buggy - Rückleuchten© Volkswagen AG

Vielleicht als Kleinserienmodell in naher Zukunft?
Sicher wartet Volkswagen in erster Linie das Feedback von Messebesuchern und potentiellen Kunden ab. Deshalb ist eine Produktion noch nicht verbindlich angedacht. Über den vielseitigen MEB-Baukasten ließe sich das Elektrofahrzeug mit klassischen Anleihen aber sicher schnell auf den Weg bringen. Falls nicht, könnten sich zumindest Karosseriebauer oder kleinere Studios die Plattform für einen Nachbau zunutze machen. Volkswagen selbst spricht von einem Neuwagenpreis in Höhe von ca. 30.000 Euro bis 35.000 Euro und nennt damit bereits eine interessante Hausnummer für alle, die den kleinen und coolen ID Buggy für einen Ausflug an den Strand ins Auge fassen.

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Modelle / technische Daten*

* Alle Angaben stammen vom Hersteller des Fahrzeuges und sind unverbindlich. Für detaillierte oder aktualisierte Informationen besuchen Sie bitte das Angebot des Herstellers.

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