Porsche Taycan Turbo S

Kategorien: Porsche Sportwagen

Elektrischer Sturm - Der Porsche Taycan Turbo S
Am 04. September 2019 war es soweit: Der Zuffenhausener Sportwagenbauer Porsche hat das Tuch vom neuen Porsche Taycan Turbo S gezogen. Damit beginnt für Porsche eine neue Ära bei den Sportwagen. Neben modernen Klassikern mit herkömmlichen Antriebskonzepten sowie den beliebten SUVs, steht mit den ersten Auslieferungen in 2020 ein konkurrenzfähiges Akku-Fahrzeug zur Verfügung. Es wird sich zeigen, wie gut das ausgeklügelte Konzept bei der Kundschaft ankommt.

Nur 2,8 Sekunden bis Tempo 100
800 Volt stellt der verbaute 93,4 kWh große Akku bereit. Das ist doppelt soviel, wie aktuell bei vergleichbaren Modellen zur Verfügung steht. Die Reichweite wird für den Taycan Turbo S mit 388 bis 412 Kilometer angegeben. Geladen wird er von fünf bis 80 Prozent in lediglich 22,5 Minuten. Das zeigt sehr eindrucksvoll, dass auch ein rein elektrisch betriebener Sportwagen an der Tankstation effizient aufgeladen werden kann. Der per Overboost-Funktion schier unglaublich erscheinende Anschub, kann so in beliebiger Häufigkeit genossen werden. Im Gegensatz zu Mitbewerbern, sagen die Zuffenhausener für den neuen Turbo S eine völlig uneingeschränkte Nutzung zu. Für bis zu 90 Prozent aller Bremsvorgänge im täglichen Betrieb soll die Rückgewinnung der Bremsenergie durch die Rekuperationsfunktion genügen. Das Fahrverhalten wurde dabei gezielt an klassische Verbrenner angepasst. Man kann also nicht mit dem Gasfuß verzögern. Technisch wäre auch ein Heckantrieb denkbar, doch der Sportwagen wird zur Markteinführung mit Allrad vorgestellt. Die separaten Motoren an der Front- und Heckachse garantieren Grip und sichere Fahrweise bei ungewissen Untergründen. Die Basisleistung des Taycan gibt Porsche mit 625 PS bzw. 460 kW an. An der hinteren Achse sitzt zudem ein zweistufiges Getriebe. Es ist so abgestimmt, dass es die Höchstgeschwindigkeit bei 260 km/h elektronisch abriegelt. Wenn der Pilot den Overboost nutzt, stehen sogar 761 PS bzw. 560 kW zur Verfügung. Damit sollte der Porsche über genug Kraftreserven verfügen, um auch auf der Rennstrecke für freudige Gesichter bei den Insassen zu sorgen. Für den Sound ist im Taycan Turbo S das sonst als Zusatzausstattung erhältliche Porsche Electric Sport Sound System verbaut. Die Tonlage wird dadurch ein ganzes Stück markanter. Im Gegensatz zu bisherigen Antriebskonzepten, erklingt der Sound dabei vom Motor aus und nicht über die Abgasanlage. Die Porsche Ceramic Composit Bremsen mit Carbonanteilen gehören ebenfalls zur Serienausstattung.

Gelungene Symbiose beim Design
Der Taycan kann sofort als Sportwagen der Marke Porsche erkannt werden. Mit kleinen Details hebt er sich aber dennoch ausreichend stark ab, um nicht mit einem 911er oder Panamera verwechselt zu werden. Er ist kürzer als die Limousinen aus Zuffenhausen, zeichnet sich aber durch eine steiler abfallende Dachlinie aus. Den Schriftzug am Heck haben die Verantwortlichen aus echtem Glas fertigen lassen. In Kombination mit moderner LED-Lichtsignatur, ergibt sich ein geducktes und kraftvolles Bild. Die Fond-Passagiere sollten nach Möglichkeit nicht größer als 1,80 m sein, da es sonst mit der Kopffreiheit knapp werden könnte. Das gesamte Fahrzeug ist 4,96 m lang und 2,14 m breit.

Innen gediegen und edel
Der komplette Armaturenträger ist im Porsche Taycan Turbo S digital ausgeführt. Berührungen und Bewegungen setzen die Wünsche von Fahrer und Beifahrer in die Tat um. So können auch die Lüftungsdüsen nur noch elektrisch über das Interface gesteuert werden. Dennoch hat Porsche sich an seine bisherige Designsprache gehalten. Die Sitze bieten genug Seitenhalt und sind aus wertigen Materialien gestaltet. Als innovatives Sicherheitssystem steht ab sofort das Rear End Collision Alert System zur Verfügung. Es beobachtet den nachfolgenden Verkehr und soll folgende Fahrzeuge im Notfall warnen, um einen Auffahrunfall zu verhindern. Typisch für Porsche ist, dass sich der Startknopf für den Sportwagen nicht auf der rechten, sondern auf der linken Seite vom Lenkrad befindet.

Nicht grade günstig
Als momentanes Spitzenmodell der neuen E-Flotte von Porsche, hat der Taycan Turbo S natürlich seinen Preis. Er kostet mindestens 185.456 Euro und ist damit 33.320 Euro teurer als das Einstiegsmodell Taycan Turbo. Für diese Differenz ist schon manch elektrischer Kleinwagen erhältlich. Porsche-Kunden wird es nicht stören. Sie können die Kosten mit zusätzlichen Extras sogar noch nach oben treiben.

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Modelle / technische Daten*

* Alle Angaben stammen vom Hersteller des Fahrzeuges und sind unverbindlich. Für detaillierte oder aktualisierte Informationen besuchen Sie bitte das Angebot des Herstellers.

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